Claudia Gehricke   Yogalehrerin


Einfach anfangen, weitermachen und daran wachsen


Claudia Gehricke · Yogalehrerin in Münster

 

Yoga ist ein bisschen wie Tanzen, Surfen oder Segeln. Man nehme die Melodie, die Wellen und den Wind des Lebens, wie sie eben sind - und mache das Schönste und Beste daraus. Das Leben verläuft oft nicht wie vorgesehen und manchmal fragen wir uns, warum sich bestimmte Dinge ereignen. Dann stellen wir vielleicht fest: Auch aus Steinen läßt sich etwas Beachtliches bauen. Und aus Zitronen läßt sich erfrischende Limonade machen. Aus mancher Krise erwächst eine unverhoffte Chance.

 

Hier findet du Infos & Termine zu meinen Indoor-Yogakursen

 

Es kann sehr hilfreich sein, einen Kraftquell und Ruheort in sich selbst zu finden. Für mich ist das Yoga. Yoga verhilft neben beweglichen Hüften und Beinen auch zu einem starken, gesunden Körper. Das hilft bereits so manche Welle des Lebens geschmeidig zu meistern. Um die ganz großen Wellen unbeschadet zu überstehen, brauchen wir aber neben dem starken und beweglichen Körper zusätzlich auch mentale Stärke. Im Yoga entwickeln wir beides. So gesehen ist Yoga wie eine Segel- oder Surfschule des Lebens. 


Mal die Perspektive wechseln


Claudia Gehricke · Yogalehrerin in Münster

 

Oftmals geht es im Leben um die Perspektive, die wir einnehmen, die den Unterschied zwischen Wohl und Wehe macht. Es gibt einige Yoga-Positionen, die uns eine neue Perspektive eröffnen, unseren Horizont erweitern wollen: die bekannteste ist sicher "Sirsasana", der Kopfstand. Keine Sorge, diese Yoga-Übung ist nicht Bestandteil meines Gruppen-Unterrichts! Es gibt einige einfachere Übungen, wie "Adho Mukha Svanasana", den herabschauenden Hund. Es geht bei diesen Positionen darum, auch mal ungewohnte Blickwinkel einzunehmen und zuzulassen und etwas Neues zu lernen.

 

Für mich ist Yoga eine Metapher für den "Tanz des Lebens" mit all seiner Vielfalt. Es geht darum ein dynamisches Gleichgewicht im Innen und Aussen zu finden. Die Aussenwelt verändert sich stetig und fordert uns heraus. Das können berufliche Anforderungen sein oder familiäre Veränderungen. Wir sind aufgefordert, uns immer wieder anzupassen, auf neue Situationen einzustellen. Auch die Innenwelt, unsere Gefühle und Gedanken unterliegen ständiger Veränderung. Mal sind wir ganz ausgeglichen, durch nichts aus der Ruhe zu bringen, mal läßt uns eine Kleinigkeit Rot sehen und uns platzt möglicherweise der Kragen. Ein dynamisches Gleichgewicht gelingt nicht immer. Niemand braucht perfekt zu sein. Aber es lässt sich trainieren.

 

Besonders eine Yoga-Position steht symbolisch für den Wandel: "Natarajasana", der Tänzer. In dieser Position versuchen wir ein dynamisches Gleichgewicht auf einem Bein stehend zu finden - und über die dafür erforderliche Konzentration auch mental zur Ruhe zu kommen. Körper und Geist bilden eine Einheit und stehen in Wechselwirkung. Wir trainieren durch die Yoga-Übungen auch unsere mentalen Fertigkeiten, besonders wenn wir zuvor einen gedanklichen Fokus setzen und in der Übung wie einen Anker beibehalten.

 

Der Geist wird im Yoga mit einem wilden Affen verglichen. Es braucht Geduld diesen zu zähmen. Ungezähmt tanzt er uns auf der Nase herum und raubt uns den letzten Nerv. Die Mühe der Zähmung lohnt sich. Wer dem "Tanzboden", der "Segelschule" also der  Yogamatte treu bleibt, hat ganz gute Chancen, dass einem der Affe irgendwann aus der Hand frisst. Konzentrations-Übungen sind ein nützliches Hilfsmittel und helfen das Ziel zu erreichen. 


Verwurzelt & beflügelt


 

Eine andere Yoga-Position will uns ganz fest im Leben verwurzeln und uns unterstützen über uns hinaus zu wachsen, körperlich wie geistig: "Vrikshasana", der Baum. Unsere Standfestigkeit wird auch in "Virabhadrasana" auf die Probe gestellt, der Heldenhaltung. Der Held, die Heldin stärkt zudem unsere Willenskraft. Und unsere Flügel können wir in "Garudasana" ausbreiten. Die Flügel stehen im Adler für unsere geistigen Fähigkeiten, insbesondere für Konzentration und Gleichgewicht, aber auch für körperlich-geistige Beweglichkeit und situativ angemessenes Reagieren.

 

Hin und wieder biete ich herausfordernde Positionen in meinen fortgeschrittenen Gruppen an, um "Wachstumsimpulse" zu setzen. Yoga hilft uns zunächst unsere Grenzen zu erkennen. Erst wenn wir diese kennen, können wir bewusst entscheiden, ob und wieweit wir diese erweitern können und möchten. Wir haben immer die Wahl. Wenn der Körper und wir selbst offen und bereit dafür sind, entwickelt sich oftmals der Wunsch die bisherigen Grenzen zu erweitern. 

 

Meistens wünschen sich die Menschen irgendeine Veränderung, wenn sie mit Yoga beginnen, zum Beispiel sollen die Rückenschmerzen weggehen. Ob die Veränderung dann körperlicher oder geistiger Natur oder beides ist, ist nicht wichtig. Es ist einfach gut sich auf den Weg zu machen, um die eigenen Ziele zu erreichen. Ich biete eine bunte Mischung an Übungen an, aus denen man sich bedienen kann, um sein persönliches Ziel zu erreichen. Manche Übungen sind zum Beispiel gut für den Rücken, andere sind gut um Stress abzubauen und Vieles mehr.

 

Jede:r macht in meinen Yogastunden nur die Übungen mit, die zur eigenen Situation passen und geht darin auch nur soweit, wie es angenehm bleibt. Yoga ist kein Wettbewerb, sondern dient der eigenen Fürsorge und dem Erkenntnisgewinn. Als erfahrene Yogalehrerin gebe ich ganz konkrete Anleitung und Korrektur, so dass jede:r sich auf sichere Art und Weise erfahren und erproben kann. 

 

Ich praktiziere und unterrichte seit 20 Jahren Yoga. Es gibt immer wieder neues zu entdecken, neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu machen. Ich empfinde es als bereichernd, dass ich als Yogalehrerin die Idee von Yoga an interessierte Menschen weitergeben kann. Yoga lebt wie oben beschrieben vom Wandel, von der dynamischen Balance zwischen Beständigkeit und Erneuerung, und so freue ich mich immer über vertraute und neue Gesichter. Vielleicht treffen wir uns demnächst auf der Yogamatte. Das fände ich schön. 


Lokah Samastah Sukinoh Bhavantu · Mögen alle Wesen Glück und Frieden erfahren


Yoga in Münster mit Claudia Gehricke

 

Dieses Mantra ist ein universeller Segenswunsch für alle Lebewesen. Die Sprache ist Sanskrit. Alle Mantren im Yoga sind in Sanskrit verfasst, ebenso die Namen der Yoga-Übungen (Sanskrit: Asanas).

 

In meinem Yoga-Unterricht stimme ich dieses Mantra zum Abschluss der Yogastunde an, um sich nochmals zu sammeln und friedvoll auf die Woche einzustimmen.

 

Loka bedeutet Welt, Samasta bedeutet in harmonischer Verbundenheit, Sukha bedeutet Frieden und Glück und Bhavantu bedeutet "mögen sie sein". Die Rezitation des Mantras verhilft zu einem friedvollen Geist und Mitgefühl und hat eine wohltuend positive Wirkung.


"Achtsamkeit beginnt beim Ich und setzt sich im Du fort".  

Claudia Gehricke, Yogalehrerin


Yoga-Studio Claudia Gehricke

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Claudia Gehricke

Erwachsenenbildung (M.A.) · Yogalehrerin (BYV) · Dipl. Designerin (FH) 

 

 Anschrift: Konradstraße 2 a, 48145 Münster

Telefon: 0251-3906631. Rückruf-Anrufbeantworter. 

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